Mehrere Persönlichkeiten zu Gast bei der Hauptversammlung des Imkervereins
Kempten – Oberallgäu e.V.
Am 27.01.2026 würdigte Oberbürgermeister Thomas Kiechle die Tätigkeiten des Vereins im Jahr
2025. Kiechle sprach über die Wichtigkeit der Bestäubungsarbeit zum Erhalt unserer Allgäuer
Kulturlandschaft. Die Stadt Kempten unterstützt dies, indem Blühstreifen angelegt werden und der
Mäh-Rhythmus von Wiesen- und Blühflächen reduziert wird. Der Oberbürgermeister rechnete aus,
dass die Vereinsmitglieder im Schnitt 6,5 Bienenvölker betreuen und damit ein Qualitätslebensmittel,
nämlich den Honig, produzieren.
Andrea Gengenbach, Leiterin des Amtes für Umwelt und Naturschutz in Kempten, sucht zusätzliche
ehrenamtliche Wespen- und Hornissenberater. Sie erzählte von den Aufgaben dieser Berater. Der
Imkerverein wurde vorrangig angesprochen, weil Imker den Umgang mit stechenden Insekten
gewohnt sind und auch die entsprechende Schutzausrüstung haben.
Die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins lobte Simone Wöhr, Vorsitzende des Kreisverbandes Imker
Oberallgäu: Von Veranstaltungen in Kindergärten und Schulen, Ausbildung von Neuimkern,
Betreuung des Lehrbienenstandes, Weiterbildungsveranstaltungen bis Naturschutz- Tätigkeiten. So
fand z.B. 2025 unter Mitwirkung des Vereins eine Baumpflanzchallenge und eine Tierrettungsaktion
statt.
Oberbürgermeister Kiechle und Kreisvorsitzende Wöhr nahmen Ehrungen von verdienten
Mitgliedern vor.
Insgesamt 17 Imker konnten ausgezeichnet werden. Dr. Fritz Albrecht wurde nach 50-jähriger
Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.
Danach fand die Wahl der neuen Vorstandschaft statt.
Ehrungen